Zusammenarbeit mit Fiedler Audio: OBS und Audioqualität im Fokus

Fiedler Audio betreibt ein Tonstudio in Rastede (Niedersachsen). Der Inhaber, Markus Fiedler, ist Diplom-Biologe, Musik- und Biologielehrer, technikaffiner Journalist und insbesondere aus den unabhängigen Medien als kritischer Kommentator wissenschaftlich relevanter Themen bekannt.

Für Musikproduktionen nutzt Fiedler Audio selbstverständlich professionelle DAWs (digitale Audio-Workstations). Für Video- und Livestreaming-Inhalte setzt Markus Fiedler zudem auf die bekannte, kostenlose Broadcasting-Software OBS.

Ein gemeinsames Anliegen: Besserer Ton in OBS

Markus Fiedler steht schon seit geraumer Zeit mit uns in Kontakt – nun rückt auch ein gemeinsames Entwicklungsprojekt in greifbare Nähe.

Denn: So leistungsfähig OBS auch ist – im Bereich Audioverarbeitung zeigt sich eine gravierende Schwäche. Die Software verfügt bislang nicht über einen Plugin-fähigen Master-Kanal, auf den sich globale Filter und Effekte anwenden ließen. Genau dieser Punkt ist jedoch für professionelle Audioqualität essenziell – insbesondere bei komplexeren Produktions-Setups.

Unser Ziel

Gemeinsam mit Fiedler Audio möchten wir diese Lücke schließen. Denn auch wir setzen OBS für unsere Livestreams ein – und teilen die Motivation, den Audio-Bereich funktional aufzuwerten.

Wir freuen uns daher auf die Zusammenarbeit mit Fiedler Audio und auf ein Projekt, das nicht nur uns, sondern der gesamten OBS-Community zugutekommen könnte.

ESP32 – Microcontroller meets Desktop

Für ein aktuelles Projekt haben wir den ESP32 von Espressif eingesetzt – einen leistungsfähigen und zugleich extrem kostengünstigen Microcontroller mit integriertem WLAN- und Bluetooth-Modul.

Eine Besonderheit war für uns die Arbeit mit einem Betriebssystem (RTOS), was im klassischen Microcontroller-Umfeld nicht selbstverständlich ist. Auch die Entwicklungsumgebung war zunächst gewöhnungsbedürftig.

Wir entschieden uns für Visual Studio Code als Entwicklungsumgebung und haben dabei erstmals freiwillig auf die Nutzung eines JTAG-Debuggers verzichtet.

Hardwareseitig überzeugt der ESP32: viel Leistung bei kleinem Preis. Auf der Softwareseite hingegen waren wir von Herstellern wie Atmel einen deutlich besseren Out-of-the-box-Support gewöhnt.

Die Arbeit mit dem ESP32 bringt einen hohen Einrichtungs- und Konfigurationsaufwand mit sich. Die offizielle Dokumentation von Espressif ist umfangreich, aber oft unübersichtlich. Häufig ist nicht klar, ob eine Funktion nativ verfügbar ist oder auf einem Third-Party-Modul basiert. Für unsere Arbeitsweise ist das relevant – wir achten auf saubere, nachvollziehbare Abhängigkeiten und vermeiden unnötigen Modulwildwuchs.

Fazit:
Der ESP32 ist ein echtes Multitalent, das viel Potenzial bietet – aber im Hinblick auf Entwicklerfreundlichkeit besteht noch Luft nach oben.

Aus t-act wird Grim Vulture Development

Aufgrund eines Versehens wurde uns Anfang 2005 die Domain der Webseite t-act.de gekündigt. Wir haben etwas langsam reagiert und fanden unsere Domain dann zum Verkauf, für 1500.- €, also machten wir aus der Not eine Tugend und nannten uns kurzerhand um.

So wurde aus t-act der neue Name Grim Vulture Development.